Im Wandel der Zeit

Das Gebiet der Gemeinde Rehlingen-Siersburg ist reich an vor- und frühgeschichtlichen Funden, von denen die ältesten aus der Steinzeit stammen. In einer Gruppe von zehn eisenzeitlichen Grabhügeln in Gerlfangen befanden sich etwa 30 Bestattungen, die auf eine Einzelsiedlung schließen lassen. Die Spuren römerzeitlicher Siedlungen finden sich in allen Ortsteilen.

12.jh Erste urkundliche Erwähnung der Siersburg (Ballei Deutsch-Lothringen)
1542 Lockerung der Bindung des Herzogtums Lothringens zum deutschen Reich
1661 Abtretung der wichtigen Niedbrücke an Frankreich
1766 Herzogtum Lothringen fällt endgültig an Frankreich
1789 Die Französische Revolution führte zu einem Umsturz der Herrschaftssysteme
1790 Das Gemeindegebiet kommt zum Département de la Moselle
1815 Es bestanden die Mairien Rehlingen, Itzbach (mit Büren, Siersdorf und Oberlimberg), Fremersdorf (mit Eimersdorf und Gerlfangen), Niedaltdorf (mit Remeldorf), Großhemmersdorf und Kerprich-Hemmersdorf. Fürweiler, Diersdorf (Diersdorfer Hof) und Oberesch wurden der Mairie Schwerdroff und Biringen von der Mairie Waldwies verwaltet
Die Orte der Gemeinde wurden von Frankreich an Preußen abgetreten.
Bildung der Bürgermeistereien Oberesch und Rehlingen
1823 Gerlfangen wurde Oberesch zugewiesen (vorher: Rehlingen)
1829 Burgesch, Kottendorf und Otzweiler wurden wieder an Frankreich zurückgegeben
1920 In den Folgen des 1. Weltkrieges (1914-1918) wurden die Bürgermeistereien mit dem Saargebiet unter Völkerbundsmandat gestellt
1935 Eingliederung des "Saarlandes" in das Deutsche Reich nach einer Volksabstimmung. Die Bürgermeistereien werden in "Ämter" umbenannt.
1936 Eingliederung von Oberlimberg in die Gemeinde Wallerfangen (vorher: Rehlingen)
1937 Das Amt Oberesch wird in Amt Hemmersdorf umgenannt
1948 Bildung des Amtes Siersburg aus den Ämtern Hemmersdorf und Rehlingen, nachdem beide seit 1940 in Personalunion von Siersburg aus verwaltet wurden
1958 Rehlingen scheidet aus dem Amt Siersburg aus
1974 Bildung der jetzigen Gemeinde