Burg Siersberg

Burg Siersberg

Erbaut im 12. Jahrhundert zur Kontrolle der Saar und der vorbeiführenden Handelsstraßen. Als Gerichts- und Verwaltungssitz erlebte sie bis zum Fall in der Französischen Revolution eine wechselvolle Geschichte als Streitobjekt der Kurfürsten von Trier und der Lothringischen Herzöge. Der Zugang zur Burganlage steht Einzelpersonen und Wandergruppen zu Besichtigungs- und Erholungszwecken in der Sommerzeit (01. April - 30. September) von 7:00 bis 20:00 Uhr und in der Winterzeit (01. Oktober - 31. März) von 9:00 bis 16:00 Uhr zur Verfügung. Die Besichtigung des Turmes der Burgruine ist während der Öffnungszeiten nur in Absprache mit der Burgwartin und während deren Anwesenheit möglich.

Die Tropfsteinhöhle

Die Tropfsteinhöhle

Sie ist hinsichtlich ihrer Entstehung eine geologische Rarität, da sie nicht - wie dies sonst für die meisten Tropfsteinhöhlen gilt - aus dem Gestein ausgespült wurde. Der Kalk, der im Wasser eines hier fließenden Baches gelöst ist, wurde in einem mehrere Meter mächtigen Block abgelagert. Da der Bach weiter in seinen eigenen Ablagerungen floss, bildete er eine kleine Schlucht, deren obere Kanten infolge von Ablagerungen bei Hochwässern wieder zusammenwuchsen. So schloss sich vor ca. 7.000 Jahren diese Schlucht zu einer Höhle.

 

Besichtigung der Höhle:

Derzeit sind KEINE Besichtigungen möglich.

Keltensiedlung

Keltensiedlung

Auf den Spuren der Kelten kann man auf dem Gebiet der Gemeinde Rehlingen-Siersburg wandeln. Zwischen Frankreich und Deutschland gelegen, auf Niedaltdorfer Bann ganz in der Nähe des französischen Örtchens Neunkirchen-lès-Bouzonville, findet man das Keltenhaus der Gemeinde Rehlingen-Siersburg. Tief im Wald an historischer Stätte wurde 2003 im Rahmen zweier Jugendprojekte der Nachbau einer Keltensiedlung begonnen.

Es handelt sich dabei um ein keltisches Wohnhaus, gebaut aus Holz, Reet, Stroh und Lehm, wie es eine nicht gerade ärmliche Familie in der Zeit um 300 v. Chr. ihr Eigen genannt haben mag. Der Standort dieses Keltenhauses ist durchaus authentisch; in einer Entfernung von nur 200 bis 400 m liegen im Wald verborgen 12 keltische Hügelgräber - wissenschaftlich dokumentiert - aus der Zeit von etwa 600 bis 200 v. Chr. In dieser Zeit bestatteten die Kelten ihre Verstorbenen auf der Erde liegend, allenfalls in einer Erdmulde eingebettet. In der späteren Bronzezeit und der nachfolgenden Hallstatt-Zeit, etwa 1200 bis 600 v. Chr., hatten die Kelten ihre Verstorbenen verbrannt und in Urnen in der Erde bestattet. Solche Urnengräber wurden ebenfalls auf Niedaltdorfer Bann gefunden. Im Sommer 2006 wurde ein Vorratsspeicher gebaut, wie er in einem Keltendorf etwa 300 v. Chr. zu finden war. An manchen Wochenenden wird dem Niedaltdorfer Keltenhaus auch Leben eingehaucht.
Dann lebt eine dreiköpfige Familie bei ihrer Zeitreise wie die Kelten im Wald im Keltenhaus - so wie es die Kelten vor über 2000 Jahren getan haben. Am 1. Mai jeden Jahres wird an diesem Ort das keltische Frühlingsfest Beltane gefeiert. Die Veranstaltung ist ein ideales Ziel für den Mai-Ausflug. Wer mit dem Auto zum Keltenhaus kommen möchte, fährt durch Niedaltdorf Richtung Neunkirchen-lès-Bouzonville. Dort biegt man von der Hauptstraße nach rechts ab, an der Kirche vorbei. Vor dem Ortsausgang rechts abbiegen. Die restliche Strecke auf einem Feldweg bis zum Waldrand muss zu Fuß bewältigt werden (etwa 300 m). Wer weiter laufen kann und möchte, folgt dem Hinweisschild ab Ortsende Niedaltdorf (Buswendeplatz) zum Waldparkplatz am Heldberg. Der Weg ist 2,7 km lang und familienfreundlich. Unterwegs kommt man dann an einem Schaumeiler vorbei. Dort wird die Produktion von Holzkohle verständlich dargestellt. Der Schaumeiler wurde von Jugendlichen der ERS Rehlingen in Zusammenarbeit mit dem Waldpädagogen Arnulf Staap im Projektunterricht gebaut und das Thema vorher erarbeitet. Keltenhaus, Vorratsspeicher und Schaumeiler sind auch eingebunden in den Druidenpfad, der, als Erlebnispfad konzipiert, die Bedeutung des Waldes früher und heute als Thema hat.

Die Lothringerhäuser in Hemmersdorf

Die Lothringerhäuser in Hemmersdorf

Diese haben den traditionellen Baustil der Bauernhäuser dieser Region bewahrt. Übrigens hat Hemmersdorf im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" auf Landesebene bereits zweimal eine Goldmedaille und auf Bundesebene die zweite Bronzemedaille gewonnen.

Kräutergarten

Kräutergarten

Liebe Besucher, liebe Gartenfreunde,

zurzeit wird unser Garten neu angelegt.

 

Wir bitten um Verständnis für den momentanen Zustand des Gartens. Derzeit erfolgt eine Umgestaltung der Anlage.

 

Heimatmuseum Hemmersdorf

Heimatmuseum Hemmersdorf

In einer alten Scheune, direkt am Niedtalradweg gelegen, findet man im Hemmersdorfer Grafenthal das Heimatmuseum.
Dort wurde in liebevoller Kleinarbeit von Ortsansässigen und den Heimatforschern Hubert Regnery und Johannes Monter gemeinsam mit Engelbert Cawelius ein historisches Kleinod geschaffen. Mit einer Vielzahl von sehenswerten Ausstellungsstücken werden hier alte (saarländische) Berufe dargestellt, die es heute teilweise nicht mehr gibt. Dort kann man bei einer Führung dann selbst einige Werkzeuge ausprobieren, Eisen schlagen, an der Ziehbank schnitzen oder Steine bearbeiten. Auch eine getreu nachgestellte "vornehme alte Stube" lässt die Besucher in lange zurückliegende Jahre eintauchen und die Lebensweisen des Dorfes wieder entstehen. Außerdem findet man in dem Museum eine Sammlung prähistorischer Objekte, vom Mammutzahn bis zur Pfeilspitze.

 

Öffnungszeiten:
Sonntag 15:00 - 18:00 Uhr und nach Vereinbarung

Eintrittspreis: 1,- €