Wir informieren über aktuelle Veranstaltungen

Behindertenbeauftragter der Gemeinde Rehlingen-Siersburg:

Albert Metzinger

Weiztstr. 5

66780 Rehlingen-Siersburg

Tel. 06833/1055

albert.metzinger@noSpamweb.de

Der Behindertenbeauftragte informiert

Rehlingen-Siersburg zu einer behindertenfreundlichen Gemeinde zu entwickeln ist das Ziel der Gemeinde Rehlingen-Siersburg, die dabei in hervorragender Weise von ihrem Behindertenbeauftragten Albert Metzinger unterstützt wird.

 

Zwischenbilanz

 

  1. Bestandsaufnahme über bauliche Mängel an öffentlichen Gebäuden und Anlagen, an Gebäuden privater Dienstleister und sonstigen Einrichtungen, bezüglich der Erreichbarkeit und Nutzbarkeit von behinderten Menschen
  2. Vorstellung der ortsbezogenen Ergebnisse in den Ortsräten
  3. Einstimmige Resolution des Gemeinderates „Barrierefreies Rehlingen-Siersburg".

Auszug

  • „Der Gemeinderat von Rehlingen-Siersburg begrüßt die Bestellung der Behindertenbeauftragten durch den Bürgermeister und sieht darin einen geeigneten Schritt zu mehr Beachtung der Interessen von Menschen, welche in ihrer Mobilität eingeschränkt oder benachteiligt sind"
  • „Die Beauftragten erstellen zusammen mit der Verwaltung eine Prioritätenliste hinsichtlich der gröbsten Verstöße gegen die menschengerechte Ausgestaltung von öffentlichen Gebäuden, Einrichtungen und Plätzen, mit dem Ziel, diese Mißstände in den kommenden 5 Jahren durch geeignete Maßnahmen abzustellen"
  1. Dienstanleitung von Bürgermeister Martin Silvanus: „Verwaltungshandeln im Sinne der Förderung von Mobilität und Integration behinderter Menschen"

Auszug

  • „Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde Rehlingen-Siersburg werden gebeten, im Rahmen ihres jeweiligen Zuständigkeitsbereiches... die Tätigkeiten ihres Aufgabenbereiches auf die Zielsetzung hin zu überprüfen, Mobilität und Integration behinderter Menschen zu fördern."
  1. Erstellung einer Broschüre „So planen Sie behindertenfreundlich. Merkblatt für Bauherren und Architekten"
  2. Konkrete Benennung von Einzelpositionen im Haushalt der Gemeinde Rehlingen-Siersburg nach eingehender Beratung mit den Behindertenbeauftragten und der Erstellung einer Prioritätenliste.

Neuer Schwerbehindertenausweis im Format einer Scheckkarte- Alte Ausweise sind weiterhin gültig-

Das Saarland hat als eines der ersten Bundesländer die Ausgabe des neuen Schwerbehindertenausweises im Scheckkartenformat eingeführt.

Der relativ große Schwerbehindertenausweis in Papierform gehört damit der Vergangenheit an. Ab sofort werden im Landesamt für Soziales nur noch die neuen Ausweise als kleinere Plastikkarte ausgestellt. Das Format des neuen Schwerbehindertenausweises entspricht dem neuen Personalausweis oder einer Bankkarte. Neben dem handlicheren Format und der Braille-Schrift für blinde Menschen soll der neue Ausweis auch bei Auslandsreisen helfen: Ein Hinweis auf die Schwerbehinderung in englischer Sprache erleichtert die Inanspruchnahme von Nachteilsausgleichen im Ausland.

Die Umstellung von Papier auf das neue Kartenformat soll bundesweit für alle Schwerbehindertenausweise spätestens am 1. Januar 2015 abgeschlossen sein. Das bedeutet, dass es ab diesem Zeitpunkt den Schwerbehindertenausweis nur noch als Plastikkarte im Bankkartenformat geben wird.

Der alte Ausweis kann im Bürgerinformationszentrum des Landesamtes für Soziales, (Hochstraße 67, Tel.: 0681-99780, www.las.saarland.de) während der Öffnungszeiten umgetauscht werden. Der Umtausch bzw. die Erstellung eines neuen Ausweises sind kostenfrei. Es muss jedoch ein Lichtbild mitgebracht werden. Wichtig ist auch, dass Personen, die Ausweise für einen Angehörigen umtauschen möchten, eine entsprechende Bevollmächtigung vorlegen. Auch wird der neue Ausweis zur Prüfung der Identität durch Vorlage des Personalausweises ausgehändigt.

Das Beiblatt mit Wertmarke etwa zur unentgeltlichen Beförderung im öffentlichen Nahverkehr hat ebenfalls ein neues kleines und handlicheres Format wie der Ausweis. Es wird aber nicht als Plastikkarte ausgestellt, sondern auf Papier, weil es nur eine Gültigkeit von bis zu einem Jahr hat. Alte Beiblätter behalten ebenfalls ihre Gültigkeit.

Freifahrtregelung

Seit dem 1. September 2011 benötigen freifahrtberechtigte schwerbehinderte Menschen im Nahverkehr der Deutschen Bahn keine Tickets mehr, egal wie weit sie fahren. Vorher konnten die 1,4 Millionen Betroffenen nur in Nahverkehrszügen in einem Radius von 50 Kilometern um den Wohnort kostenlos fahren.

Alle Nahverkehrszüge der Deutschen Bahn können also bundesweit ohne zusätzlichen Fahrschein genutzt werden. Auch außerhalb von Verkehrsverbünden ist die Beförderung nicht -wie früher- auf den Umkreis von 50 km um den Wohnort beschränkt.

Als Nachweis für die Freifahrtberechtigung genügen der Schwerbehindertenausweis und ein Beiblatt mit Wertmarke (Kosten: 5 Euro im Monat, für Grundsicherungsempfänger und blinde Menschen kostenlos). Das Streckenverzeichnis muss nicht mehr mitgeführt werden.

Induktives Hören erleichtert das Verstehen

Induktionsschleife im Rathaus (großer Sitzungssaal) und in der Kultur-und Sporthalle Rehlingen

Schwerhörigkeit sieht man nicht: Die induktive Höranlage - eine unsichtbare Technik für eine unsichtbare Behinderung

Im großen Sitzungssaal im Rathaus (Gemeindebezirk Siersburg)  ist eine sog. induktive Höranlage installiert, die es Menschen mit Hörgeräten ermöglicht, das in das Mikrofon gesprochene Wort besser zu verstehen. Um eine Induktionsschleife zu nutzen, muss man die „T“-Einstellung des Hörgeräts einschalten. Fast alle Hörgeräte haben diese wertvolle Funktion, die vorher vom Hörgeräteakustiker aktiviert werden sollte.

Info:  In europäischen Nachbarländern gehören induktive Höranlagen schon lange zum Standart öffentlicher Gebäude. In Deutschland findet man diese Ausstattung immer noch selten vor. Der große Vorteil des Einsatzes induktiver Höranlagen ist, dass alle übertragenen Informationen vollkommen unverzerrt das Ohr des Hörers erreichen. Es findet keinerlei Beeinflussung vom Abstand der Darbietung bis zum Zuhörer statt. Alle Neben- und Hintergrundgeräusche sind ausgeblendet.