Am 15.12.2025 kamen 21 neurodivergente Menschen aus dem Saarland – und darüber hinaus – zusammen, um sich in geschütztem Rahmen auszutauschen, zu vernetzen und gemeinsam Zeit zu verbringen.
Zum Auftakt des Abends gab es eine kleine weihnachtliche Präsentübergabe, die den Abend, den Heimweg oder die Nacht ein wenig versüßen sollte. Neue Teilnehmende wurden außerdem mit einem Willkommensgeschenk begrüßt – als kleine Erinnerung an ihr erstes MindConnect-Treffen und als stärkender Begleiter.
Erstmals lag an diesem Abend Stimmingmaterial auf den Tischen bereit – ein Wunsch aus dem vorherigen Treffen, der gerne umgesetzt wurde. Zum Abschluss konnten die sogenannten „Pocket Minds“ mitgenommen werden: kleine, wertvolle Gedankenimpulse, die zu Hause in Ruhe gelesen und reflektiert werden können.
Nach einigen organisatorischen Hinweisen widmete sich der Abend dem Thema „Reize“. In einem kurzen Input wurde erklärt, was Reizüberflutung ist, wie sie entsteht, welche Symptome auftreten können und warum insbesondere neurodivergente Menschen betroffen sind. Anschließend folgte eine offene Gesprächsrunde, in der persönliche Erfahrungen, hilfreiche Tipps und individuelle Strategien geteilt wurden.
Aus dem Austausch ergaben sich unter anderem folgende wichtige Impulse:
ausreichend Schlaf
Meditationstechniken
Ansätze aus der Akzeptanz- und Commitment-Therapie
Selbstregulation im Moment
Auch wenn sich Reizüberflutung nicht immer vermeiden lässt, gibt es viele planbare Möglichkeiten, Reize und Überlastung zu reduzieren. Ein zentrales Thema dabei sind Routinen im Alltag, die für viele neurodivergente Menschen eine wichtige Rolle spielen. Bewusst oder unbewusst können sie maßgeblich dazu beitragen, sich sicherer zu fühlen und den Alltag selbstständiger zu gestalten.
Genau diesem Thema widmet sich das nächste neurodivergente Treffen in unserer Gemeinde am 19.01.2026:
„Routinen im Alltag“.
Willkommen sind alle – ob autistisch, mit ADHS, hochsensibel oder mit dem Verdacht, neurodivergent zu sein.
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